MS SQL Server auf Linux

Dann hoffe ich doch, das Du allen Beteiligten mitgeteilt hast, das du eine Installation ohne jeglichen Support aufgesetzt hast.
Da ich den MS-SQL Server unter Linux genauso lizenzieren muss wie in Windows, kann und darf ich bei Microsoft Ticketes eröffnen bei Problemen. Nur die Akzeptanz der Microsoft Gold, Platine oder andere Partner ist oft sehr beengt. Denn Sie sind oft diejeniegen, die ein Weiterkommen in dieser Hinsicht verhindern. Da habe ich schon die verrücktesten Ausreden erlebt.
In unserem Fall sind die Entwickler des Unternehmes sehr interessiert an eine Linux Implementierung von MS-SQL. Nur die Führung, der Vertrieb und der First Level Support haben große Schwierigkeiten damit.
Häufig gestellte Fragen zu SQL Server für Linux - SQL Server
 
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Auch wenn das hier jetzt schon ein bisschen älter ist ...
Die Diskussion habe ich mit Verwunderung gelesen!
Wir betreiben seit vielen Jahren produktiv ein SQL-Server-Installation unter Ubuntu LINUX und das äußerst erfolgreich!
Ausgangspunkt ist ein sehr komplexes webbasiertes Verwaltungssystem, das mehrere SQL-Server-Instanzen auf einem
gesonderten LINUX-Server nutzt. Die Performance ist außerordentlich gut, übersteigt den Windows-Server, der vor 2015
im Einsatz war sehr deutlich. Die Ergebniszeiten liegen im Schnitt 30% unter denen der Installation auf dem Windows-
Server. Die Wartbarkeit ist genauso wie unter Windows, die Administration erfolgt über SSMS.
Der System-Overhead ist durch den UBUNTU-Server deutlich geringer, Backup und Resore-Zeiten sind deutlich schneller!
Und was den Support betrifft, kann ich mich laforge nur anschließen. Die Lizenz beinhaltet natürlich auch das Recht, Tickets
zu eröffnen, die auch genauso bearbeitet werden, wie die einer Windows-Version. Dies kann ich aus Erfahrung bestätigen.
Für uns gibt es keine Alternative mehr zum Einsatz unter LINUX.
Ach ja: Das gnaze läuft virtualisiert in einer VMware-Umgebung, auch hier gibt es keinerlei Performance-Abstriche!
 
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Mein Fazit nach ca. 5 Monaten MS SQL on Linux.

Es läuft und läuft. Das Datenvolumen hat sich jetzt schon auf ca. 60GB erhöht und es ist kein Ende in sicht. Immer wieder, wenn ich wegen der Handhabung des Programmes den Support kontaktieren muss, und der Support sich über Fernwartung einwählen muss ist er jedesmal übberrascht, das vieles schneller von statten geht als sie es gewohn sind. Trotz der geringeren Ressourcen an RAM und CPU als für Windows Server vorgegeben.
Ansonsten, die Datensicherung läuft automatisch regelmäßig über den Proxmox Backup Dienst.

Nach meiner jetzigen Erfahrung kann ich nur zu diesem Schritt rat.

Außerdem, wenn man auf der Internetseite von Microsoft über MS SQL for Linux recherchiert, gibt selbst Microsoft die Empfehleung lieber den Datenbankserver auf Linux zu betreiben als auf Windows. Und in diesem Fall bin ich der Empfehlung Microsofts gefolgt.

Meine Erfahrung bis jetzt nur positiv.
Wie Pretorian aufführt, wird die Verwaltung des Server über die SSMS, also den Microsoft eigenen Tools verwaltet. Somit keine Linux Konsolen Arbeit. 😁

Beste Grüße
 
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