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Feedback/Tipps für ER-Diagramm - Videothek

Dieses Thema im Forum "Datenmodellierung, Datenbank-Design" wurde erstellt von Vitreus, 15 Oktober 2020.

  1. Vitreus

    Vitreus Neuer Benutzer

    Schönen Abend,

    ich arbeite an einem Studium Projekt und habe hierfür ein ER-Diagramm für eine Videothek erstellt, die Filme ausleiht. Zuvor hab ich eine Anforderungsanalyse geschrieben zur Orientierung. Das ER-Modell ist etwas Umfangreicher als die Analyse aber das soll euch nicht orientieren:

    " Datenbankprojekt Anforderungsanalyse: Videothek
    - Eine neu gegründete Videothek benötigt ein Datenbanksystem, bei dem der Ausleih-Vorgang
    dementsprechend dokumentiert und verwaltet wird.
    - Es ist wichtig Kundeninformationen zu speichern. Dafür wird eine Kundennummer, Vor- und Nachname,
    Geburtsdatum (wegen FSK-18), Anschrift, Postleitzahl und die Telefonnummer benötigt.
    - Parallel sollen Vor- und Nachname des Mitarbeiters gespeichert werden, damit nachvollziehbar ist, wer
    den Kunden bedient hat und somit einen bestimmten Film ausgeliehen hat.
    - Des Weiteren müssen Informationen über den Ausleihprozess gespeichert werden. Dazu zählen Ausleih-
    Datum, Rückgabe-Datum, Ausleih-Dauer.
    - Für jeden einzelnen Film müssen der Titel, das Erscheinungsjahr, die Schauspieler, der Regisseur und die
    Kategorie einsehbar sein.
    - Für jeden Schauspieler müssen sowohl Vor- und Nachname als auch Geburtsdatum vorhanden sein.
    - Für den Regisseur gelten dieselben Anforderungen wie an den Schauspielern.

    Ziel des Systems soll es sein, Abfragen zu ermöglichen, um herauszufinden wann welcher Kunde welchen Film ausgeliehen hat und ob die Rückgabefrist bereits verstrichen ist."

    Ich würde gerne Feedback hierfür bekommen. Vor allem was schwache Entitäten, schwache Beziehungen und Vereinfachung angeht. Ich wäre dankbar für Feedback, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Vielen Dank.

    Liebe Grüße
    er-diagramm-videothek.png
     
  2. dabadepdu

    dabadepdu Datenbank-Guru

    Auf den ersten Blick:
    Die Premium Modellierung scheint mir etwas daneben. Viel Modell für wenig Effekt / unklar. Tut's nicht ein Premiumflag im Kundenstamm?
    "Geliehene Filme" erschließt sich mir gar nicht. Es gibt eine modellierte Beziehung zum Verleih der Filme, dort sehe ich zwar (noch) keine Zeitangaben wie geschrieben, aber damit wäre ja dann wohl alles erschlagen oder? ("vorhanden" ist redundant, es ergäbe sich aus der Verleihdauer / Rückgabedatum).
    Rechnungen erlauben derzeit keinen Rückschluss dazu, wie sie zu den verliehenen Filmen gehören oder?

    Und ich war ja auch mal in einer Videothek, dort hatte ich aber keinenen persönlichen Betreuer. Vielleicht könnte man diese Aufgabe inhaltlich mal etwas aktualisieren. Videotheken sind leider bis auf wenige Exemplare ausgestorben.
     
  3. Vitreus

    Vitreus Neuer Benutzer

    Lieber dabadepdu,

    vielen Dank für dein Feedback. Du hast recht. Die letzten Tage habe ich mich hingesetzt und mich etwas mehr eingelesen und habe mein Model nochmal komplett überarbeitet. Auch unter Berücksichtigung deiner genannten Punkte. Ich denke, dass es nun besser ist. Zum einen die Struktur und zum anderen auch die Kardinalitäten. Gerne kannst du mir es nochmal kritisieren und Feedback dalassen, wenn du möchtest.
    Ich denke, die Entität "Vorgang" müsste eine schwache Entität sein, da sie ohne einen Kunden nicht existieren kann. Da bin ich mir aber leider nicht ganz sicher, da sie noch mit dem Mitarbeiter verbunden ist. Ist dem so, müsste ich die Schlüssel nochmal überprüfen und gegeben falls nochmal ändern.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine erholsame Zeit!

    Mfg
     

    Anhänge:

    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 Oktober 2020 um 09:08 Uhr
  4. dabadepdu

    dabadepdu Datenbank-Guru

    Gut, aber Zahlung, Vorgang und Inventar sind (mir) noch nicht klar. Eigentlich erfasst man eine Rechnung. Eine Rechnung führt normal alle Leistungen auf, also einzelne Filme hier. Im Verleihfall wäre sie ja auch eine Beschreibung der Verleih Objekte und was folglich wieder abgegeben werden muss. Das ist auch ein Nachweis/Beleg für den Kunden, er will ja nicht die falschen Filme zurückbringen.
    Möchtest Du bei einer Zahlung (Rechnung) nicht einzelne Filme aufführen? Mit einem unterschiedlichen Preis?
    Der Vorgang steht für das Ausleihen eines oder mehrerer Filme? (Dann nenne es möglichst präzise so) Oder kann er mehr? Kauf, Defektabwicklung? Nachzahlung für Verspätung? Sieht aber nicht so aus. Ansonsten wäre die Art des Vorgangs ein Attribut.
    Inventar klingt so aus, als ob man auch andere Sachen ausleihen kann, eigentlich eher nach nicht ausleihbaren Dingen. Regale, .. oder vielleicht doch Videorecorder? Es sieht etwas nach einer n:m Relation für den Verleih mehrerer Filme aus, ist aber schräg umgesetzt oder ich habe es nicht verstanden. Ein Vorgang zeigt auf einen Inventar, der auf einen Film zeigt?

    Ich weiß nicht, welches Tool Du da zum Malen nutzt, aber wenn möglich, solltest Du einfach auch mal ein echtes Modell daraus generieren und damit testen. Das hilft auch, bestimmte Workflows durchspielen, vor allem Verleih und Rückgabe hier, aber auch Rechnung erstellen, bezahlen.

    Ach und nochmal: Ich weiß nicht, warum es ausgerechnet ne Videothek Software sein soll. Mit dem Thema beschäftigen sich mittlerweile Historiker. Das Thema war gestern noch zufällig im Radio. (Ich gehe mal davon aus, dass es keine Neuentwicklung sein soll)
    Wenn man (selbst) oder andere etwas lernen soll(en), dann ist es hilfreich, ein Thema zu verwenden, von dem alle auch eine nahezu identische Vorstellung haben (können). Wer weiß heute noch, dass "Nicht zurückgespult" ne Mark gekostet hat und was das überhaupt bedeutet, eine Videokassette? Und wo steht das im Modell?
    Ein Modell hat eine Semantik, auch weil die verwendeten Wörter eine spezifische Bedeutung haben. Man kann ein Modell zwar nachvollziehen, wenn es nur mit abstrakten Begriffen wie TabelleA, TabelleB, AttributA usw. arbeitet, man kann es aber niemand zeigen und fragen, ob es richtig ist. Umgekehrt bedeutet das, passende Begriffe bzw. ein gemeinsames Verständnis der Begriffe im Modell ist wichtig.
     
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